| Tipps&Termine |
| Buchvorstellung:
Bergisches Kochbuch mit einem Vorwort von Pfarrer Thomas Werner Sonntag, 16. Oktober 2011, 17 Uhr |
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Kann er eigentlich kochen, der Rheinländer?
Das "Bergische Kochbuch", das in der Gnadenkirche nun der
Öffentlichkeit vorgestellt wurde, kokettiert mit der Frage - und der
Antwort. Sein provozierender Untertitel: "Der Rheinländer ... kann
keine leckere Wurst machen, kein anständiges Bier brauen und ... kann
überhaupt nicht kochen!" Als Joachim Wittwer an Silvester 2009/10
diese Feststellung von Pfarrer Thomas Werner hörte, konnte er sie nicht
mehr vergessen. Und er trat an, das Gegenteil zu beweisen: Er stellte ein
Kochbuch mit bergischen Rezepten zusammen, die er allesamt selbst
nachkochte und probierte. Ihm schmeckt es. Und der Pfarrer schrieb ein Vorwort dazu.
Das Buch ist mit zahlreichen Fotos hochwertig gestaltet, die der Autor und Hobbykoch selbst schoss und ins Layout einfügte, bevor die 180 Seiten in der Rass'schen Verlagsgesellschaft in Bergisch Gladbach gedruckt wurden. 135 Rezepte gibt es, mal von der Großmutter, mal von Sterneköchen. Bei der Buchvorstellung (Flyer) im Gemeindesaal Engel am Dom gab es nicht nur musikalischen Genuss vom Männergesangverein Lyra und nette Worte, sondern auch Kostproben der abgedruckten Gerichte. Die allerdings kochte der Autor dieses Mal nicht selbst, sondern diese Aufgabe übernahm Gemeindehelferin Dagmar Pelz. Sie übertraf sich selbst bei fünf leckeren Gerichten: Schweinebraten, Kartoffelsalat, Grünkohl und Reibekuchen, zudem Streusel- und Nusskuchen. Nur die Laugenbrezeln und Dicke Bunne mit Speck wurden von Profis angeliefert. Und was meinte Pfarrer Thomas Werner zum
gekochten Ergebnis? |
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Der
Gemeindesaal Engel am Dom war rappelvoll, als das Bergische Kochbuch offiziell vorgestellt wurde von Autor und Verlag. Die fünf Gerichte probierten viele allesamt durch. Und danach bitte noch etwas Kuchen... |
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Gerhard
Zorn (links), aktuell Landratskandidat der SPD, ließ sich von Gemeindehelferin Dagmar Pelz (rechts) gern einen Reibekuchen auflegen. Von ihr frisch gebacken. |
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Kirsten
Werner mit ihrem Mann (linkes Bild von rechts) probierten ebenfalls fröhlich das, was die Bergische Küche hergab. Rechts: Noch ein Klacks Kartoffelsalat bereicherte den Teller des Pfarrers. |
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![]() Ob diese Damen darüber tuschelten, dass im Kochbuch die "Dröppelmina", die typische bergische Kaffeekanne, leider falsch mit doppeltem "n" geschrieben worden ist? Oder ob sie rätselten, ob dem Pfarrer die Kostprobe Bergischer Kochkunst wohl schmeckt? |
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Während
diese Antwort noch ausstand, genossen die übrigen Anwesenden in vollen Zügen das, was Dagmar Pelz aus der Rezepte-Sammlung gezaubert hatte. Sie hörte Lobendes auch von Verleger Alfred Raß (rechts)... |
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...
und bekam sogar ein Küsschen,... ...das sie erwiderte... ... schließlich war es ihre Mutter, die
auf so |
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![]() Der Männergesangverein Lyra rundete die Veranstaltung musikalisch ab. |
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Ja,
bei diesem guten Besuch der Buchvorstellung hatten Verleger Alfred Raß und Autor Joachim Wittwer gut lachen! |
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![]() Und Pfarrer Thomas Werner, als inspirierender Geist dieses Kochbuchs, lachte gerne mit. Und: Kann der Rheinländer in seinen Augen nun kochen - oder nicht? "Ich widerrufe nicht!", erklärte er. Aber seine Gemeindehelferin sei ihm ganz schön in den Rücken gefallen, setzte er grinsend hinzu. Weil sie so lecker gekocht habe! |
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| Buchdaten: Joachim Wittwer (Text & Fotos), "Bergisches Kochbuch", Rass'sche Verlagsgesellschaft, 180 Seiten, gebunden, 29,80 Euro, ISBN 9783940171160 | ||
| Fotos/Copyright: Ute Glaser | ||
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