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Offizieller Start: Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach - Beit Jala
Unterzeichnung der Urkunde am Sonntag, 9. Januar 2011, im Rathaus Bensberg
im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Bergisch Gladbach

Die Partnerschaft der zwei Städte
nimmt Gestalt an:
Die Bürgermeister Raji Zeidan
und Lutz Urbach (von links)
unterzeichnen die
Partnerschaftsurkunde
im Bensberger Ratssaal.
   
Die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Beit Jala/Palästina ist die zweite Städtepartnerschaft, die es zwischen einer deutschen und einer palästinensischen Stadt gibt. Sie hat eine längere Vorgeschichte, deren Motor und Initiator der evangelische Pfarrer Axel Becker ist, unterstützt von seiner Ehefrau Sabine. Er rief bereits 2001 an der Gnadenkirche das Friedensgebet für Palästina und die Welt ins Leben, das seither an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindet.
Hintergrund-Infos hier

Die offizielle Besiegelung der Partnerschaft hat zwei Teile:
Teil 1 fand nun auf deutschem Boden statt am Sonntag, 9. Januar 2011, im Bensberger Rathaus, als dort Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach und sein Kollege Raji Zeidan aus Beit Jala die Partnerschaftsurkunde unterzeichneten. Die Zeremonie war in den Neujahrsempfang der Stadt eingebunden.

Teil 2 findet auf palästinensischem Boden statt am 12. März 2011, wenn eine Delegation aus Bergisch Gladbach zum Festakt nach Beit Jala reist.
Erst dann ist die Partnerschaft perfekt.

  
Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach
hatte zum Neujahrsempfang der Stadt
eingeladen.
Schwerpunkt war die Unterzeichnung der
Partnerschaftsdokumente.
Zuvor informierte er über Beit Jala,
die durch eine Mauer geteilte Stadt in Palästina,
drei Kilometer südlich von Bethlehem gelegen.
  

Unter den zahlreichen lokalen Gästen:
Raji Zeidan (Mitte), Bürgermeister in Beit Jala,
mit seiner Frau Fatin und dem dolmetschenden
Arzt Dr. Albert Merizian aus Refrath.
  
Ansprache mit Dolmetscher:
Raji Zeidan betonte, wie wichtig es sei,
Brücken zu bauen - statt Mauern.
   
Dann ging's gutgelaunt an die Unterzeichnung
der Städtepartnerschafts-Dokumente.

Auf die Plätze (links),

fertig (rechts)

los (unten)!

  
   
Mit einer Unterschrift
war es nicht getan.
Es war mehr Text nötig...
  
Geschafft!

Geschafft?

Nicht ganz!
Denn die Dokumente
gibt's in zweifacher Ausfertigung,
damit jede Stadt sie besitzt.
Also mussten die Akten getauscht werden (unten)
- und die Bürgermeister noch mal zum Füller greifen.

  
   
Im Blitzlichtgewitter
der Fotografen
nahm der historische Augenblick
Gestalt an:
die zweite Partnerschaft einer deutschen Stadt
mit einer palästinensischen Stadt.
   

Und dann war's vollbracht!
   
   

Frohe, stolze Mienen. Herbeiwinken der Initiatoren.
  
Zum Gruppenbild
gesellte sich der Bergisch Gladbacher
Pfarrer Axel Becker (rechts im linken Bild) hinzu,
der seit über zehn Jahren die Fäden
nach Palästina knüpfte - zunächst rein privat.
Was mit dem Kontakt zu christlichen Gemeinden
begann, entwickelte sich zur Partnerschaft
mit Beit Jala.
Rechts im Bild auch die Ehefrauen:
Sabine Becker und Fatin Zeidan (v.li.).
   
Umarmung
nach einem langen Weg:
Bürgermeister Raji Zeidan und Pfarrer Axel Becker,
der nun Vorsitzender des Vereins
"Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach –
Beit Jala e.V." ist.
  
Der "Friedenskoch"
aus Bergheim (Bildmitte links) war auch vor Ort,
um typischen arabischen Kaffee
zu diesem festlichen Anlass
einzuschenken.
Dazu gab es typische Häppchen,
die palästinensische Frauen aus
Bergisch Gladbach vorbereitet hatten.
  

Unter den Gästen (v. li.): der Bergisch Gladbacher
Alfred Khoury, der in Palästina aufwuchs,
und Pfarrer Thomas Werner von der evangelischen
Gnadenkirche.
Beide sahen sich am Tag darauf wieder
im Saal der Gnadenkirche, wo ein
Offener Beit-Jala-Treff
stattfand.
Fotos vom Beit Jala-Treff
   
Fotos/Copyright: Ute Glaser
  
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